Schlämmer, Fische und die Mauer

Von: Bärbel

Montag, 07.September 2009 um 11:29

Was zur Wahl steht. Eine neue Weise, sich mit Demokratie auseinander zu setzen.

Sie irritieren, sie kalauern, manche nehmen sie für bare Münze – Kunstparteien, die sich gekonnt zur Wahl stellen, ohne zur Wahl zu stehen, provozieren, und halten den Politikern und etablierten Parteien den Spiegel vor.

Darunter auch„Die Partei“. Und eine ihrer Forderungen lautet, die Mauer wieder aufzubauen. Wie bitte? Ein schlechter Scherz nur? Ein bizarrer Vorschlag zu bloßen Unterhaltung der Leute? Vermutlich nein. Man will, dass jeder für sich herausfindet, wieviel Ernst dahinter stecken mag und sich dabei vielleicht selbst die eine oder andere unangenehme Frage stellt.

Oder wie Martin Sonneborn meint: 

„...Es gibt die Teilung, es gibt die Benachteiligung von Ostdeutschen, und es gibt Ostdeutsche, die sich nicht in diesem Staat sehen, die nicht angekommen sind, die ihre Geschichte, ihre Wohnung, ihre Arbeit verloren haben, die sich in keinem Fernsehbericht, in keinem Zeitungsbeitrag wiederfinden. Und indem wir uns an diesem Moment reiben, ist es doch klar, dass wir damit Emotionen erzeugen, im Osten wie im Westen. Darum macht es Spaß, das den Leuten unter die Nase zu reiben. ...“

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Foto: kallejipp via photocase.com

Gepostet in: Open-Sauce oder was?

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