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Mittwoch, 02.Juli 2008 um 16:40
Die Probleme sind immer noch dieselben - Hunger, Armut, Umweltzerstörung.
Doch bis heute gibt es kaum ernst zunehmende Aktionspläne, sondern nur Konferenzen, Konferenzen, Konferenzen.... Ein Mädchen, das es auf den Punkt bringt:
Die bittere Wahrheit: Es geht uns primär um Bequemlichkeit, den Dow Jones und Wählerstimmen. Teilen, Rücksichtnahme und Verantwortung haben da wenig Platz.
Gepostet in: Innenansichten
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2 Kommentare Füge Deinen eigenen hinzu
Winston | Freitag, 04.07.2008 12:59
na, na wer wird denn da gleich so weltverschmerzt lamentieren. der mensch ist wie er ist: geistig willig, fleischlich schwach. deshalb immer noch zwei leseempfehlungen auch für erwachsen daherkommende mt-redakteur-inn-e-n: erich kästner: konferenz der tiere (was habe ich das als kind verschlungen!!!!) und george orwell: animal farm.
und jetzt kopf hoch: allen unkenrufen und statistiken zum trotz geht es - zwar quälend langsam - mit der menschheit bergauf. 850 millionen menschen leiden an hunger. the bad news: in absoluten zahlen mehr denn je. the good news: relativ gesehen sind es weniger denn je, weil mehr und mehr menschen (ca. 7 milliarden) keinen hunger (mehr) leiden. nur scheinbar paradox : dank des technischen und sozialen fortschritts (der übrigens auch was mit dem dow jones zu tun hat, oder wer finanziert eigentlich forschungslaboratorien?) kommen auf einen neuen hungerenden erdenbürger mittlerweile 2 nichthungernde. wenn journalisten was von zahlen verstünden, könnten sie durchaus mal folgende headline machen: NOCH NIE WAREN SOVIELE MENSCHEN VON HUNDER UND KRANKHEIT BEFREIT WIE 2008. aber das brächte ja keine Medienumsätze. Wenn die Journalisten schon nichts von Zahlen verstehen, dann eben deren Verleger.
sorry, aber ich lasse mir meinen optimismus und meinen drang, den kopf partout nicht in den sand zu stecken, auch von den überaus symapthischen und sehr engagierten mt-macher-in-n-en nehmen.
have a nice weekend.
winston
p.s.: oder sollen wir statt nach neuen energieformen zu suchen und zu forschen doch den weg des alternativen energieverzichts gehen und im extremfall auf strom verzichten. könnte mir zwar mt auch in stein gemeisselt gut vorstellen, aber der weg zurück war noch nie schön. die höhlen waren bestimmt nett und kuschelig, aber unsere behaarten urahnen haben uns doch den richtigen weg gezeigt: nach vorne gehen, stolpern, humpeln, aber nicht stehenbleiben oder gar umdrehen.
Christoph Ziegler | Freitag, 04.07.2008 23:51
Ach, die Welt wäre so schön, wenn man Zahlen essen könnte.